Montag, 8. Januar 2018: May will Kabinett umbilden, Ex-WTO-Chef Peter Sutherland gestorben, Frankreich gedenkt der Opfer von „Charlie Hebdo“

⊂ EUROPA ⊃

May will Kabinett umbilden: Die britische Premierministerin Theresa May nimmt den Rücktritt ihres Stellvertreters Damian Green nach Pornovorwürfen zum Anlass, ihr Kabinett umzubilden. Laut Medienberichten soll es bereits an diesem Montag Details geben. Außenminister Boris Johnson, Schatzkanzler Philip Hammond, Innenministerin Amber Rudd und Brexit-Minister David Davis bleiben auf ihren Posten. Zuletzt war vor allem über die Zukunft Johnsons und Hammonds spekuliert worden.
zeit.de

Fluchtroute verschiebt sich von Italien nach Spanien: Flüchtlinge, die aus Nordafrika nach Europa gelangen wollen, suchen sich offenbar neue Wege. Denn während deutlich weniger Flüchtlingsboote Italien erreichen, nimmt die Zahl der illegalen Grenzübertritte in Spanien zu. Allein am Samstag überwanden mehr als 200 afrikanische Migranten die Sperranlage rund um die spanische Exklave Melilla. Nach Angaben der EU-Grenzschutzagentur Frontex erreichten 2017 doppelt so viele Migranten Spanien wie noch 2016. Insgesamt seien dort im vergangenen Jahr 22.900 illegale Grenzübertritte registriert worden.
tagesspiegel.de

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Lions Club Brüssel Charlemagne: Gutes tun und Gutes gewinnen. – Die 8. Auflage steht unter dem Motto „Kinder sind unsere Zukunft“. Mit dem Erlös werden mit „L’arbre de vie“ ein staatlich anerkannter privater Hort in Brüssel sowie mit „Action Medeor“ zwei Krankenhäuser bei der Malaria-Vorsorge und –Behandlung in der Republik Kongo unterstützt. Sachpreise im Wert von über 12.800 Euro sowie Lose der Deutschen Fernsehlotterie sind hinter den Türchen versteckt. Mit etwas Glück kann man am 24. Dezember von der Zusatzverlosung profitieren oder 2018 sogar Millionär werden. Bestellen unter projects@lions-charlemagne.bewww.lions-charlemagne.be

Ex-WTO-Chef Peter Sutherland gestorben: Der frühere irische Spitzendiplomat Peter Sutherland ist tot. Sutherland, der in seiner langen Karriere unter anderem Generaldirektor der Welthandelsorganisation WTO war, starb am Sonntag in einem Krankenhaus in Dublin an den Folgen einer langen Krankheit, wie seine Familie mitteilte. Er wurde 71 Jahre alt. Sutherland war von 1981 bis 1984 Irlands Generalstaatsanwalt und anschließend für vier Jahre irischer EU-Kommissar.
handelsblatt.com

Jordanien erlaubt Hilfslieferung für syrische Flüchtlinge: Jordanien hat der Uno die Erlaubnis erteilt, von seinem Staatsgebiet aus einmalig Flüchtlinge auf der syrischen Seite der Grenze mit Hilfsmitteln zu versorgen. Nach Angaben der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte haben Syriens Regierungstruppen im Süden der von Rebellen kontrollierten Provinz Idlib den Ort Sindschar eingenommen. Bei einer Explosion einer Autobombe in Idlib sollen mindestens 23 Menschen getötet worden sein.
stern.de, orf.at, spiegel.de

Weidmann: EZB sollte Datum für Beendigung der Anleihekäufe festlegen reuters.com
BDS-Kampagne: Israel verhängt Einreiseverbot für Boykott-Organisationen zeit.de

⊂ ZITAT DES TAGES ⊃

Wir glauben, dass die Aufgaben, die vor uns liegen und für die wir auch den Auftrag der Wählerinnen und Wähler haben, gewaltig sind – sowohl was außenpolitische Herausforderungen, europapolitische Herausforderungen aber auch die Aufgaben im Inneren bedeutet.
Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel zeigte sich vor den Sondierungsgesprächen für eine Neuauflage der Großen Koalition in Berlin optimistisch.
de.euronews.com

⊂ LÄNDER ⊃

Frankreich gedenkt der Opfer von „Charlie Hebdo“: Präsident Emmanuel Macron, die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo und mehrere Minister versammelten sich zu einer Trauerzeremonie vor dem früheren Redaktionsgebäude von „Charlie Hebdo“ im 11. Stadtbezirk. Auf Wunsch der Hinterbliebenen fiel die Zeremonie sehr nüchtern aus. Zunächst wurden die Namen der Anschlagsopfer verlesen, anschließend legten Macron und Hidalgo Blumengestecke nieder und hielten eine Schweigeminute ab. Der Anschlag auf Charlie Hebdo leitete eine beispiellose Serie von Terrorattacken in Frankreich ein, bei der rund 240 Menschen ums Leben kamen.
dw.com, de.euronews.com

Frankreich treibt Privatisierungspläne voran: Die französische Regierung treibt ihre Privatisierungspläne voran. Es würden weitere Staatsanteile an Unternehmen verkauft, kündigte Ministerpräsident Edouard Philippe in der Sonntagszeitung „JDD“ an. Ein dazu nötiges Privatisierungsgesetz werde erarbeitet. Einen Zeitrahmen für den Verkauf von Beteiligungen nannte Philippe ebenso wenig wie Namen von betroffenen Unternehmen.
handelsblatt.com

Regierungsbildung in Italien könnte schwierig werden: Die Parlamentswahl am 4. März könnte zu einer schwierigen Regierungsbildung führen. Angesichts des Kopf-an-Kopf-Rennens im Vorfeld der italienischen Parlamentswahl schließt Wirtschaftsminister Pier Carlo Padoan eine Koalition zwischen den großen rechten und linken Parteien des Landes nicht aus. Er rechne nicht damit, dass eine der drei wichtigsten Parteien – die linke Demokratische Partei (PD), die rechte Forza Italia (FI) und die Fünf-Sterne-Bewegung – nach der Wahl am 4. März in der Lage sein würden, allein zu regieren, sagte Padoan am Sonntag.
orf.at

Parlamentswahl in der Türkischen Republik Nordzypern: Die türkischen Zyprer haben am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Mehr als 190.000 Stimmberechtigte waren aufgerufen, 50 neue Volksvertreter zu bestimmen. Die vorgezogene Wahl findet sechs Monate nach dem erneuten Scheitern der Verhandlungen über die Wiedervereinigung der geteilten Mittelmeerinsel statt. Die Gespräche zwischen der griechisch-zyprischen Regierung in Nikosia und der nur von Ankara anerkannten Türkischen Republik Nordzypern waren im Juli ergebnislos abgebrochen worden.
zeit.de

Deutschland: CDU, SPD und CSU wollen neuen politischen Stil bild.de

⊂ JOB-BÖRSE EUROPA ⊃

politjobs.eu: Bitkom sucht Referent europäische Digitalpolitik (w/m) *** Int. Iberian Nanotechnology Laboratory seeks Innovation Project Manager *** Int. Iberian Nanotechnology Laboratory seeks Project Assistant for EU Funded Projects *** PwC seeks Public Affairs Senior Manager Belgium *** Johnson & Johnson seeks Policy Assistant, Government Affairs & Policy EMEA *** Public Policy Manager, Connectivity *** Ryanair offers Public Affairs internship
politjobs.eu, politjobs.eu/submit (Inserat schalten)

⊂ MALHEUR ⊃

CNN bricht Interview mit Trumps Chef-Berater ab: Einer der Spitzenberater von US-Präsident Donald Trump, Stephen Miller, und CNN-Moderator Jake Tapper haben sich bei einem Interview am Sonntag einen hitzigen Schlagabtausch geliefert. Miller warf dem Sender CNN während des Gesprächs mehrfach vor, gezielt Berichterstattung gegen das Weiße Haus zu betreiben und Fake News zu verbreiten. Tapper brach das Gespräch schließlich ab. Er bezeichnete Miller als unterwürfig, weil es ihm mit seinen Aussagen nur darum gehe, Trump zufriedenzustellen. Damit verschwende er aber die Zeit der übrigen Zuschauer.
welt.de

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